Wirkung Sildenafill

Wirkung Sildenafill
Nicht nur Männer können von sexueller Unlust betroffen sein; auch Frauen ereilt dieses Schicksal heutzutage immer häufiger. Abhilfe in diesem Fall können spezielle Medikamente verschaffen, die gezielt dafür sorgen sollen, das weibliche Lustempfinden vor und während des Geschlechtsverkehrs zu erhöhen.Wie sollte das Präparat eingenommen werden?

Empfohlen ist die Einnahme von Lovegra etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr. Der in dem Präparat enthaltene Wirkstoff Sildenafil beginnt etwa nach 45 Minuten zu wirken. Während der Wirkzeit, die bis zu sechs Stunden anhalten kann, sind für die Frau mehrere Orgasmen möglich. Selbstverständlich können diese nicht allein durch die Einnahme von Lovegra bzw. Silagra erreicht werden; es benötigt weiterhin eine entsprechende Stimulation des Genitalbereiches, wie dies entweder beim Geschlechtsverkehr oder bei der Masturbation der Fall ist.

Wie ist die Wirkweise des Präparates?

Ursprünglich handelt es sich bei Sildenafil um einen Wirkstoff, der gezielt bei der Behandlung von männlichen Erektionsstörungen verwendet wurde. Es konnte jedoch herausgefunden werden, dass dieser Wirkstoff jedoch nicht nur einen Einfluss auf den Botenstoffwechsel bei Männern, sondern eben auch bei Frauen hat.
Bei diesem Wirkstoff handelt es sich um einen sogenannten selektiven PDE-5-Hemmer. Damit eine Frau während des Geschlechtsverkehrs zu einem Orgasmus kommen kann, sind mehrere Botenstoffe notwendig. Der Schwerpunkt des Medikamentes verfolgt gezielt eine größtmögliche Entspannung der Beckenmuskulatur. Nur auf diese Weise lässt sich die Genitalregion der Frau ausreichend stark durchbluten, dass die dort befindlichen Nerven höchstmöglich gereizt werden. Eine solche Reizung wiederum ist notwendig, damit es zu kaskadenartigen Reaktionen kommen kann, während der verschiedenste Glückshormone freigesetzt werden. Hierdurch kann die unbewusste Konzentration auf das sexuelle Erleben verbessert werden, was letztlich die Grundvoraussetzung für das Erleben eines Orgasmus ist. Der Wirkstoff bewirkt letztlich nichts anderes, als das zuständige Enzym zu blockieren, das verantwortlich für den vorzeitigen Abbau der sexuellen Erregung der Frau ist.

Was sollte bei der Einnahme des Präparates beachtet werden?

Sollten Sie hoffen, dass Sie die Wirkung des Präparates durch die Einnahme einer weiteren Dosis innerhalb des sechsstündigen Wirkungszeitraums erhöhen können, unterliegen Sie einem Irrtum. Im schlimmsten Fall riskieren Sie hierdurch gesundheitliche Schäden. Bei einer Überdosierung kann es zu einer derartigen Kumulierung der Wirkung kommen, dass hierdurch der Blutdruck in einen lebensgefährlichen Bereich hinein absackt. Dies lässt sich durch die vermehrte Muskelentspannung erklären, die eine Folge der Einnahme des Präparates ist. Entsprechend sollten Sie erst eine weitere Dosis Silagra zu sich nehmen, wenn die Wirkung der vorangegangenen Dosis vollständig abgeklungen ist.

Auch wenn die Wirkungsweise des Präparates medizinisch bewiesen ist, eignet sich das Präparat dennoch nicht für sämtliche Personengruppen. Nitrathaltige Medikamente sollten Sie beispielsweise nicht mit der Einnahme von Lovegra kombinieren. Andernfalls kann es passieren, dass der Blutdruck innerhalb kurzer Zeit in einen bedenklichen Bereich absinkt.

Selbstverständlich können auch bei der Einnahme dieses Präparates allergische Reaktionen auftreten, die sich entweder gegen einen der verwendeten Hilfsstoffe oder den Hauptwirkstoff richten.
Grundsätzlich sollten Sie das Präparat nicht während der Schwangerschaft oder der Stillzeit zu sich nehmen.

Zu den bekanntesten Nebenwirkungen des Präparates zählen Sehstörungen, eine Überreizbarkeit des Magens (beispielsweise Blähungen oder Magenkrämpfe), Hautrötungen, die mit einem Hitzegefühl einhergehen, sowie Kopfschmerzen.